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Hippopus hippopus |
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Diese Muschelart unterscheidet sich sehr von den Arten der Gattung Tridacna. Ihr Vorkommensgebiet erstreckt sich von Thailand bis nach Mikronesien. Ihre Schale ist stark nach aussen gewölbt und sieht einem Pferdehuf nicht unähnlich. Die Muschel kann eine Grösse von bis zu 40 cm erlangen. Auf den Philippinen findet man oft ihre mit roten Querstreifen verzierten Schalen am Strand. Das beste Bestimmungsmerkmal ist die deutliche Zahnung an der spaltförmigen Byssusöffnung (untere Öffnung) der Muschel und die Tatsache, dass ihre Mantellappen nie die Schalen überdecken. Die Farbe des Mantels ist bräunlich, grün mit Längsstreifen versehen, selten mit kräftigen Farben. Die Einströmöffnung besitzt keinen Tentakelsaum. Diese Muschel ist sehr selten im Handel anzutreffen und wird meines Wissens derzeit auch nicht kommerziell gezüchtet oder gefangen. |
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Hippopus porcellanus |
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Die mit Hippopus hippopus verwandte Art wird ebenfalls bis zu 40 cm gross und unterscheidet sich durch eine auffälligen Tentakelkranz in der Einströmöffnung sowie einer deutlich stärken Färbung gegenüber ihrer Verwandten H. hippopus. Die Muscheln besitzt eine wesentlich glattere Schale und hat keine Querschuppen. Diese Art bewohnt hauptsächlich Sand und Geröllflächen und weniger im Riff selbst. Das Vorkommensgebiet ist etwas begrenzter und man findet sie zwischen Japan, den Philippinen und Palau. Diese Muschel ist selten anzutreffen. |
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Tridacna crocea |
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Dies ist die häufigste Art innerhalb der Tridacniden und auch die Kleinste mit maximal 15 cm Länge. Man findet sie häufig in grossen Gruppen von mehren hundert Tieren. T. crocea lebt ausschliesslich in sehr flachen Gewässern, oft in Porites oder ähnlichen Korallen eingewachsen . Die Schalen sind glatt und leicht gerippt und ähneln einer Feile. Typisch für T. crocea sind kleine zerbrechliche Schuppen am oberen Rand der Schale sowie eine leichte orange-gelb Färbung des Schaleninneren. Die Byssusöffnung ist die grösste aller Mördermuscheln und elliptisch-rund. Durch die grosse Öffnung ist die Muschel sehr anfällig gegen Verletzungen der Byssusdrüse (was da raus kommt ist ein Sekret, also keine Zellen und kein Gewebe). Diese Muschel befestigt sich mit Hilfe ihrer Byssusfäden am Gestein und gibt hierbei eine Säure ab, die sie dazu benutzt, weiter in den Untergrund zu "bohren". Man darf diese Muschel niemals mit Gewalt lösen, da diese Verletzungen sehr oft tödlich sind. Die Mantellappen können wie bei allen anderen Tridacna Arten weit über den Schalenrand ausgebreitet werden und sind teilweise sehr farbig. T. crocea ist bereits als Nachzucht verfügbar. |
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Tridacna derasa |
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Die verbreiteste Art und mit bis zu 100 cm Schalenlänge die Zweitgrösste ist T. derasa. Die Muschel verfügt über 6 -7 Vertikalfalten und einen Tentakelkranz in der Einströmöffnung. Die Byssusöffnung ist nur ein enger Spalt und die Muschel befestigt sich im Aquarium kaum noch in der Dekoration. Sie ist allerdings sehr unempfindlich gegen Fressfeinde und Verletzungen des Byssus -Bereichs. Die Muschelschalen schliessen exakt und komplett. Die Farben der T. derasa ist einheitlich braun-beige, selten grünlich mit wunderschönen goldenen bis orange leuchtenden Längsstreifen am Mantelrand, irisierend blau, grün bis violett. Die Schalen sind glatt, selten mit kleinen Schuppen und ausgeprägtem Wuchsrand bei optimalen Bedingungen. |
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Tridacna gigas |
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Die Grösste Riesenmuschel misst bis zu 120 cm Schalenlänge und hat ausgewachsen ein Gewicht bis zu 250 Kilo. Diese Muschel ist die Gefährdeste aller Arten und akut vom Aussterben bedroht. Derzeit gibt es einige Zuchtfarmen, die diese Tiere nachzüchten. Besonders bei den Asiaten ist diese Muschel besonders beliebt, da der grosse Schliessmuskel dieser Art "besondere" Eigenschaften haben soll. Als Jungtiere werden die T. gigas manchmal mit T. derasa verwechselt, da die Eigenheiten noch nicht ganz ausgeprägt sind. - T. gigas besitzt nur 4 - 5 Vertikalfalten, die Einströmöffnung hat keinen Tentakelkranz und die Schalen lassen sich nicht ganz schliessen. Die Farben der T. gigas sind meistens braun-grün manchmal mit goldenen Streifen oder Punkten. Ganz selten gibt es sehr dunkle und blaue Exemplare. T. gigas hat ein Verbreitungsgebiet zwischen Thailand Japan bis nach Australien und Neukaledonien. In einigen Gebieten gilt sie als ausgestorben. |
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Tridacna maxima |
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Die vielseitigste aller Riesenmuscheln und mit maximal 25 cm Länge einer der geeignetsten für unsere Aquariensysteme. Der Körper ist rund, die Schalen sind mit Querrippen versehen und im oberen Bereich mit langen, dichtstehenden Schuppen besetzt. Der untere Rand ist glatt. Die Byssusöffnung ist fast rund, allerdings deutlich kleiner im Vergleich zu T. crocea. Am unteren Ende der Öffnung ist diese leicht gezahnt. Diese Art hat maximal 3 - 4 Vertikalfalten. Die Schale wird sehr dick und schwer. T. maxima befestigt sich ebenfalls nur selten im Riffaquarium. T. maxima ist unsymmetrisch gewachsen und wird zum Ende immer länger. Das Vorkommen liegt zwischen dem Roten Meer bis nach Polynesien. Dort gedeiht sie im flachen Wasser im Sand und Geröll sowie auf totem Korallengestein.
Diese Muschel kann in grossen Kolonien vorkommen. Derzeit werden keine Wildfänge mehr nach Deutschland importiert. Diese Muschelart wird am häufigsten gezüchtet und bildet neben T. crocea die brilliantesten Farben aus. Die Farben reichen vom dunklen Braun-marmoriert bis zu kräftigen Blau, Grün- und Türkistöne, violette Muscheln mit perlmuttfarbigen Punkten kommen ebenfalls vor, sowie Blaue mit grünen Punkten. |
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Tridacna squamosa |
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Diese Muschel besitzt die am schönsten ausgeprägten Schuppen auf den Schalen, mit einer auffälligen einmaligen Farbstruktur. Die Schuppen sind schon im Jugendalter weit auseinanderstehend, auffällig gross und reichen bis zum Ende der symmetrischen Schale. Die Schalendicke erreicht bei dieser Art die Hälfte der Schalenlänge. Die Einströmöffnung ist mit einem langen Tentakelkranz ausgestattet. Junge Tiere werden gerne mit T. maxima verwechselt. Die Schuppen sind allerdings viel grösser und nicht so dichtstehend. Die Schalen sind weiss und oft gelb, rosa oder orange eingefärbt. Der Byssus ist glatt und fast rund, allerdings nicht so gross wie bei T. crocea. Es sind von diesen Tieren ebenfalls Hybriden aus T. maxima und T. crocea bekannt. Das Verbreitungsgebiet von T. squamosa reicht vom Roten Meer bis nach Polynesien. Aus den Zuchtfarmen auf den Marshall Islands und Fiji kommen die meisten Tiere zu uns. |
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Tridacna tevoroa |
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Diese Art ist die seltenste unter den Riesenmuscheln. Bei dieser Art ist auffällig, dass sie, wie Hippopus Hippopus, die Mantellappen nicht über die Schalen reichen können. Diese sehr flachen Muscheln besitzen einen glatte Schale mit roter Bänderung im unteren Bereich und können bis zu 50 cm lang werden. Die Schalen schliessen trotz der geringen Bezahnung dicht ab. Man findet sie bis in 15 m Tiefe meistens zwischen Korallen und Geröll. Diese Art kommt nur um Tonga und Fiji vor. |
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