www.aquarienanlagen.de Tridacnas Lieferbedingungen AGB Impressum eMail Kontakt
Infos über Muscheln Muschel-Arten Anatomie der Muscheln Vermehrung und Wachstum der Muscheln Haltungsbedingungen der Muscheln Infos über Muscheln Muschel-Arten Anatomie der Muscheln Vermehrung und Wachstum der Muscheln Haltungsbedingungen der Muscheln

 

Infos

 

 

Vermehrung und Wachstum

 

Vermehrung

Riesenmuscheln erreichen Ihre volle sexuelle Reife artspezifisch mit ungefähr 3 bis 7 Jahren. Einige Muscheln werden als Männchen innerhalb zwei Jahre sexuell aktiv und entwickeln dann stufenweise weibliche Gonaden.

BrutstocktiereObwohl Riesenmuscheln männliche und weibliche Geschlechtorgane (Hermaphroditen) besitzen, hat es die Natur eingerichtet, dass die Freigabe von Samenzellen und die Eier zeitlich versetzt ist. Dies soll eine Selbst-Befruchtung verhindern. Normalerweise werden zuerst die Samenzellen, dann die Eier freigegeben. Kommt es dennoch zu Befruchtung der Eier mit genetisch identischen Spermien, wurde nachgewiesen, dass diese kaum lebensfähig sind. Die Keimdrüsen befinden sich in der Nähe des Herzbeutels. Da die Muscheln keine Samenblase oder Eierstöcke haben, werden diese durch Kontraktionen der Muskeln direkt in den Wasserstrom im Inneren der Muschel abgegeben.

SerotoninDie Samenzellenfreigabe in einem Zuchttank kann durch das Zuführen von aufgeweichten Gonaden oder Hormonen, wie Serotonin, künstlich ausgelöst werden.

In einigen Farmen werden die Muscheln künstlich unter Stress gesetzt, indem man sie in der Sonne bis zu 34° C erwärmt.Dies sorgt ebenfalls, wie im Aquarium, zu einer Abgabe von Spermien und Eiern.Eiabgabe Je nach Methode kann es dann bis zu 30 Minuten dauern, bis die Keimzellenabgabe beginnt. Es werden Milliarden Samenzellen und mehrere Millionen etwa 100 Mikron grosse Eier abgeben.
Im Gegensatz zur Zucht im Aquarium, werden die Muscheln in grosse Behälter zur Abgabe Ihrer Eier gelegt.
Nach der Eiabgabe werden die abgesammelten Spermien eines anderen Tieres dazugegeben und die Eier werden befruchtet.
Trotz der immensen Menge der befruchteten Eier sterben viele noch vor erreichen des ersten Stadiums ab.
Allerdings lässt sich durch diese Methode die Genetik der Muschel gut steuern.

 

Wachstum

Ungefähr 12 Stunden nach Befruchtung schlüpfen die Larven. In diesem Stadium nehmen sie noch keine Nahrung auf. Nun erfolgt alle 12 Stunden eine weitere Metamorphose bis sie etwa 160 Mikron lang sind und gelöste organische Nahrung und die ersten Zooxanthellen aufnehmen. Schon in dieser Grösse sind sie zweischalig. Erst nach der nächsten Umwandlung sind diese zur Symbiose fähig. Nach etwa einer Woche bilden sie ihren Fuss aus. In dieser Zeit setzen sie sich am Boden fest, wechseln aber immer wieder den Platz. Nach etwa 9 Tagen beginnen sie mit der Produktion der ersten Byssusfäden. Im Laufe der nächsten 2 Wochen ist die Larvalphase abgelaufen und die Muscheln werden sessil. Bei den grösseren Arten ist diese Larvalphase etwas kürzer.
Während der Larvalphase aufgenommene Zooxanthellen passieren den Magen und Darm der jungen Muscheln, um von speziellen Zellen aufgenommen zu werden. Diese Zellen verkapseln die Zooxanthellen und transportieren diese in die Lagertaschen des Mantellappens. Im Gegensatz zu den Korallen sind die Algentaschen der Muschel direkt mit dem Magen/Darm-Bereich verbunden.
Die Algen beginnen dann im röhrenförmigen System des Mantellappens zu wachsen. Es hat den Anschein, dass nicht die Muschel die Alge erkennt und sie deshalb nicht wie gewohnte Nahrung verdaut, sondern sich die Algen den Gegebenheiten angepasst haben und eine Oberflächenproteinstruktur entwickelten, die sie vor Verdauung schützt. Für die Alge ist die Symbiose ebenso sehr reizvoll. Die Muschel ernährt und schützt die Alge.
Eine dreiwöchige Muschel hat bis zu 200 Algenzellen während eine ausgewachsene Muschel mehrere hundert Millionen davon haben dürfte.

Hybriden zwischen den Arten sind bekannt und man kennt folgende Kreuzungen:
H. porcellanus x H. hippopus
T. maxima x T. crocea
T. derasa x T. gigas
T. crocea x T. derasa
T. squamosa x T. gigas

In den Bereichen rund um den Äquator häufen sich die Hybriden, während in den nördlichen, südlicheren Bereichen die einzelnen Tridacna-Arten eigene Vermehrungszyklen haben, so dass die Hybriden seltener sind.

Am schnellsten wachsen nun die T. gigas mit bis zu 10 cm im Jahr, während die kleineren Arten wie T. maxima nur 2 - 4 cm im Jahr wachsen können. Durch spezielle Futterzugaben in den Zuchtfarmen kann das Wachstum noch erheblich gesteigert werden.

Muscheln

Die Riesenmuscheln können bis zu 200 Jahre alt werden. Die meisten, vor allem die kleineren Arten, haben eine Lebensdauer von maximal 8 - 20 Jahre, T. crocea i.d.R. nur 4-5 Jahre.

 

Literaturhinweis

 

 

Infos

 

Produkte Bestellliste Infos über Muscheln Herkunft der Muscheln

 

[Home] [Produkte] [Bestellliste] [Infos über Muscheln] [Tridacna-Arten] [Herkunft] [AGB] [Impressum] [Kontakt] [Administration]